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Mittwoch, 29. Januar 2014

Fandom, Fangirlz, Ideologie oder Idiotie?




Neuer Tag, neue Aufregrunde. Eigentlich ganz gut, dass ich mittlerweile anscheinend meinen persönlichen Trigger in den Weiten und Tiefen der Social networks gefunden habe, denn immerhin animiert mich das zum bloggen.
Jeder der diesen Blog liest, weiß ziemlich genau, in welchen Welten und Unwelten ich mich bewege, jeder der mich kennt, weiß es sowieso. Die Fandomkultur ist für mich seit einigen Jahren essentieller Bestandteil meines Privatlebens geworden (teilweise sogar zum Nebenberuf, denn jahrelange Arbeit in Foren arbeitet oftmals tatsächlich in Arbeit aus und verlässt die virtuellen Pfeiler schneller als man denkt). Zeit, sich einmal ausführlich mit Vorurteilen, Etymologie und der Ideologie zu beschäftigen, Horizonte zu erweitern und vielleicht auch einmal zum nachdenken anzuregen.

                        

Geek vs. Fangirl

Das ist für mich eine der größten Fragen, die im Raum steht. Ab wann ist man denn jetzt eigentlich ein Fangirl und kein Geek mehr?
Was mich persönlich ja immer etwas irritiert, ist die Tatsache, dass man in Fandoms höchst selten von Fanboyz spricht, dabei liegen die Grenzen doch eigentlich ziemlich nahe beieinander, oder nicht?
Der Begriff an sich, Fanboy/girl, sagt für mich in erster Linie aus, dass man Fan von etwas ist, inwieweit obsessiv sich das ganze auswirkt, das tut ja erstmal nicht viel zur Sache.
Ein Geek oder Nerd stellt für mich die nächste Stufe da, es ist jemand, der sich bis ins kleinste Detail mit dem entsprechenden Thema auskennt. Trotzallem sind letztere Begriffe kulturell und sozial in irgendeiner Weise akzeptierter, als die Fanboy/Girl Strömung und zudem auch bei weitem nicht so negativ behaftet. Ja, wir geben gerne zu, ein Geek zu sein, fühlen uns hip, fühlen uns informiert und cool. Aber wer gibt schon zu, ein Fangirl zu sein?

Fangirl over all the things!

Höre ich das Wort Fangirl, tun sich vor mir Abgründe auf. Ich denke an kreischende, dicke, fette Mädchen, die reihenweise in Ohnmacht fallen und mit ihren Speckfingern irgendwelche pubertären Botschaften hochhalten. Ja, das ist ein Vorurteil. Denn um ehrlich zu sein, zähl ich mich auch zu einem Fangirl, wenn auch nicht in diesem Sinne.

Ich bin weder fett, noch pickelig noch sonst irgendwie unansehnlich. Nein, eigentlich find ich mich ziemlich heiß. Ich geh auch nichtmehr zur Schule sondern habe mein Studium bereits abgeschlossen. Ich wasch mir oft die Haare und liebe Mode. Ich widerspreche meinen eigenen Vorurteilen, obwohl es eigentlich überhaupt keine Ausnahme von der Regel gibt. Ich bin einfach manchmal nur engstirnig.

Ich hatte in meinem Leben schon recht viel Starkontakt, ob ich nun zitternd in einem Interviewraum saß oder mir Zigaretten weggeschnorrt wurden. Hat immer ganz gut geklappt, natürlich stand ich auch schon mit Herzrasen und nassen Händen vor jemanden, den ich extrem attraktiv fand. Aber ich glaube, sowas bleibt nicht aus und hat sich immer spätestens dann bei mir gelegt, wenn ich betrunken ein paar Sätze mit den Leuten geredet habe. Sind ja auch nur normale Menschen und man möge es nicht glauben, teilweise sogar richtige Ärsche.
Als ich letztes Jahr auf der Bloody Diaries war (nein, ich gucke kein VD, aber ich hatte eine Pressekarte) hab ich meinen persönlichen Fangirl Schock erlebt. Willst dir beim Bierchen eine rauchen, quatscht mit dem Schauspieler, der dir ein Jahr vorher rotzbesoffen deine letzten Zigaretten weggeschnorrt hat und bist plötzlich umgeben von einer Traube aus Mädchen, die Autogramme wollen und besagten Schauspieler wie eine Stagedivingtraube von dir wegtragen.
Was eine Erfahrung. Hyperventilierende Mädchen in den Panels, die weinen und Mädels, die in tiefe Depressionen verfallen, weil ein Ian sie nie lieben wird. Teilweise kam ich mir mit meinen Chucks, dem Jutebeutel und dem Minikleidchen vor wie die erwachsenste Person dieser Welt.

via memegenerator

Aber trotzallem: Auch diese Mädchen haben eine Existenzberechtigung. Jeder hat das recht, sein Fangirldasein nach seiner Farcon auszuleben. Was ich befremdlich finde, empfinden andere als normal. Kann ich sie verurteilen? Viele Leute finden es wahrscheinlich schon befremdlich, dass ich nach Brüssel gefahren bin und mich 5 Stunden in einem Pub betrunken habe, nur weil Benedict Cumberbatch vor dem Fenster gedreht hat. Und nur weil ich mir nicht die Blöße geben wollte und ihn ansprechen wollte (hinterher hält man mich noch für ein Fangirl), macht mich das nicht besser, als das Mädchen, das zitternd um ein Autogramm bittet. Nur weil ich meinen Sherlock Beutel umdrehe, wenn ich an der Serienbakerstreet vorbeilaufe (man könnte mich ja für ein Fangirl halten), bin ich nicht besser als das Mädchen, das ihre Cumberbitch Tasche mit Stolz durch die Gegend trägt.
Fangirl sein ist universell und wir haben alle eine Gemeinsamkeit: Die Liebe zu einer bestimmten Sache, die Freude daran, sich nach der Arbeit in eine kleine Parallelwelt zurückziehen zu können. Fanfictions schreiben, diskutieren, sich ausleben, Rollenspiele spielen, was auch immer.
Den Alltag zu vergessen, für einen kleinen Moment. Ich hasse Konformität. Ich mag sie nicht. Die Welt wär scheiße, wenn wir alle gleich wären.


via chachic.files.wordpress.com

Fandom Unterschiede, Fanguuurling around the clock


Das witzige finde ich, dass die Unterschiede innerhalb eines Fandoms geradezu signifikant sind.
Um das zu verdeutlichen, nehme ich einmal die drei Serien, in dessen Fandoms ich mich bewegt und gearbeitet habe.

True Blood: Das True Blood Fandom war für mich bisher eines der angenehmsten, was vielleicht daran liegen mag, dass ich jahrelang ein Forum mit moderiert hatte und man Moderatoren ja gerne mal in den Arsch kriecht. Davon abgesehen gab es nur ein paar Totalausfälle, aber ansonsten waren mir das sehr liebe Fangirls. Höflich, respektabel- unglaublich freundlich im Umgang miteinander. Und das um die ganze Welt. Kaum Gezicke, schönes Cosplay, der Spaß an der Sache stand im Vordergrund, genause wie das gemeinsame Sabbern in FSK18 Bereichen.
Einfach schön, wie es sein sollte. Unterschiedliche Altersschichten, Berufsfelder... Freundschaften wurden geschlossen, die bis heute bestehen. Und ich meine keinen oberflächlichen, sondern in der echten Welt.

SOA: Vollkommen andere Welt. ich sage immer- das hübscheste Fandom überhaupt, aber auch das intoleranteste und Kodderschnauzigste, was daran liegen mag, dass die Serie seinen Ursprung in der Bikerszene hat. Hier wird öffentlich geschmachtet und heiß gefunden, das typische Fangirl trägt Mini und Lederweste. Das schöne an dem Fandom ist, dass es fast schon zu einem kleinen Kodex geworden ist, je nachdem, wo man sich aufhält. In der Düsseldorfer Altstadt wird in einigen einschlägigen Kneipen sogar ein neuer Dresscode geboren, man sieht Türsteher in an die Serie angelehnten Shirts und Kellnerinnen, deren Möpse aus dem SOA Shirt hüpfen. Ja, hier fühl ich mich wohl. Denn hier hält Fankultur Einzug in die Realität. Ich muss mir nicht mehr doof vorkommen. Davon abgesehen, dass das ja eh alles mehr mein Ding ist, denn ich liebe Rock, Bier und zwilichtige Typen. ;)

Sherlock ist wohl so ein Mischmasch aus beiden. Du hast die harten Fanfictionschreiber, die gerne mal homoerotische Stories raushauen und du hast die, die sie zerreißen.

Trotzallem würde ich mir langsam mal wünschen, dass egal, in welcher Welt man sich gerade bewegt- ob zwischen bärtigen Rockern, fünfzehnjährigen mit Pickeln, hübschen, hässlichen, dummen oder gebildeten Menschen- der Zusammenhalt mal ein wenig stärker wird. Uns verbindet doch alle so eine schöne Sache und für mich ist es das schönste Hobby überhaupt, warum kann man dann nicht über seinen Schatten springen und die Leute leben lassen? Warum muss das eine schlecht sein und das andere gut? Es ist doch vollkommen unwichtig. Denn letzten Endes, wenn wir rausgehen an die frische Luft, mit unseren Freunden zusammensitzen und Spaß haben, dann spielt sich doch eh alles nur in unseren Köpfen ab. Andrew Scott wird niemals mit mir schlafen, selbst wenn er hetero wäre. Vampire existieren in der realen Welt nicht, weshalb es egal ist, ob ich Team Eric oder Bill bin.
Aber sich zusammen irgendwo in dieser Fantasie zu verlieren, sich auszutauschen, auch wenn es nur in meinem Kopf passiert; das alles macht viel mehr Spaß, wenn man es zusammen tut.
Streit und Vorurteile existieren in der realen Welt genug.

Wenn ich fangirle, ist es jedem überlassen, wegzuklicken. Wenn ich das dicke, schwitzende Mädchen mit dem Cumberbitch Transparent sehe, ist es mir überlassen, wegzugucken.

Alles ganz einfach. Oder nicht?

Donnerstag, 16. Januar 2014

Staying alive at its finest - Moriarty

via BBC
SPOILERWARNUNG!SPOILERWARNUNG!SPOILERWARNUNG!




Ok, Zeit für ein bisschen Hirnschmalz und Überlebenstheorien. Wenn man eine Plattform hat, sollte man sie nutzen und ich bin gerade mächtig in der Stimmung. Hauptsächlich möchte ich aber in ein bis zwei Jahren sagen können- Seht ihr!
Widerlegt und diskutiert mit, the game is on.


Wie wir alle wissen, ist Moriarty nicht tot. Nun, das hoffe ich zumindest und es ist Voraussetzung dafür, dass das alles aufgeht. Aber ich bin Optimist. Naja, in Dingen die mir passen zumindest.
Wie konnte er das bewerkstelligen?
Ich habe gerade einen interessanten Anhaltspunkt auf FB gefunden und kombiniert man diesen mit dem Rest, möge es Sinn ergeben.

Klick mich.

Um es einmal grob zusammenzufassen: Magnussen arbeitete für Moriarty.
Interessant und sehr wahrscheinlich. Doch die Frage ist, Warum?


Mycroft und Moriarty- Ein Bündnis mit dem Teufel


via news.bbcimg.co.uk




Lassen wir doch den ganzen Verlauf auf dem Dach nochmal Revue passieren.
Moriarty erschießt sich, vor den Augen Sherlocks. Dieser stellt sich an die Dachkante und telefoniert mit John, um seine Freunde zu retten.
Allerdings schaut er während des Telefonates immer wieder zu Moriartys Leiche, so als könne er zuhören. Was er wahrscheinlich auch tat.
Nun hatte Sherlock ja nicht wirklich Zeit, sich von seinem Tod zu überzeugen, denn er springt.

Und nochmal. Wir sehen keine Kugel, die Moriartys Kopf durchstößt. Wir hören den Schuss lediglich. Und so schwierig ist es nun auch nicht, einen Kopfschuss zu faken, wenn wir mal ehrlich sind, denn das macht uns Hollywood schließlich vor. Es bedarf nur ein paar platzbaren Blutkissen, die auf irgendwas reagieren.

via BBC


Nun, wer wäre denn die einzige Person, die Dokumente ziemlich schnell fälschen könnte, weil er für die Regierung arbeitet? Mycroft.
Natürlich wäre es ein leichtes für ihn, Todesdokumente zu fälschen.
Ich gehe davon aus, dass Moriarty irgendein Druckmittel hatte.
Vielleicht spielte er ein doppeltes Spiel?
Auf jeden fall wäre es wahrscheinlich, dass Mycroft eine Art Deal mit Moriarty vereinbart hat.
Du darfst weiterleben, aber tauch unter und komm nie wieder zurück.

Mycroft war ja auch einer der wenigen, die wussten, dass Sherlock seinen Tod nur vortäuschte.
Er war also über das Timing genaustens informiert. Und hatte Mycroft nicht auch bei den Scharfschützen seine Finger im Spiel? (Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber irgendwas läutet da)

Vielleicht interessierte es Moriarty deshalb nicht, dass sein Terrornetzwerk zerschlagen ist. Weil er vielleicht noch etwas viel wertvolleres in der Hand hat. Moriarty könnte Magnussen dazu benutzt haben, über Mycroft Informationen rauszukriegen, schließlich drehte sich diese ganze Pressure Point Geschichte am Ende um genau ihn und die britische Regierung.

Magnussens Tod war vielleicht so etwas wie die Kehrtwende. Vielleicht weiß Moriarty ja mittlerweile das, was er wissen wollte und der Deal zwischen Mycroft und ihn wäre hinfällig dank dieser Information. Worum es genau bei den beiden geht, dass werde ich die nächsten Tage und Wochen in meinem hübschen Köpfchen noch zusammenbrauen.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es so in die Richtung abgelaufen ist.
Es kommt mir einfach keine andere (nachvollziehbare) Möglichkeit in den Sinn.

Was denkt ihr? Habt ihr schon andere Theorien? Oder glaubt ihr, dass sowieso alles eine Ente ist?
Lasst es mich wissen.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Bin ich eigentlich eklig oder bist du Homophob?- Oder ist doch alles ganz anders?

Ich hatte gestern eine sehr seltsame Debatte auf Facebook, und ich kann nicht einmal sagen, dass mich das zum nachdenken angeregt hat, aber es war mit Sicherheit der letzte Tropfen auf dem heißen Stein, mich als Teilzeit Bloggerin doch auch mal zu diesem sehr wichtigem Thema zu äußern.



via BBC


Es begann mit einem sehr unschuldigen Satz in meinem Afterword, in dem ich erwähnte, dass ich die Kussszene zwischen Moriarty und Sherlock nett anzuschauen fand. Dass man mir daraufhin Shipping vorwirft, ok, damit konnte ich dann noch gut leben, obwohl ich selber es nicht so sehe, denn ich bin wahrscheinlich der "Stay-In-Character" Mensch schlechthin. Was mir allerdings wirklich etwas aufstieß, war das Wort "suspekt" und der darauffolgende Satz "Man sollte nicht zusammenpacken, was nicht zusammengehört."



Ich lag gestern lange wach und habe mir darüber Gedanken gemacht, wieso mir diese Worte so sauer aufgestoßen haben. Bis der Groschen dann letztendlich fiel, denn obwohl die gute diesen Satz mit Sicherheit nicht so gemeint hatte, klingelten bei mir die Homophobie Glocken.

Ich frage mich also: Warum ist es suspekt, oder gar eklig, sich an zwei schönen Männern zu erfreuen, die sich küssen? Und warum fallen solche Sätze nicht zu den tausenden Irene/Sherlock Fanfictions, wo diese Kombination doch eigentlich wesentlich abstruser und OOC zu sein scheint?
Weil das Bild, dass die Medien uns von Prinz und Prinzessin aufdrückt, sich so dermaßen in unser Hirn gebrannt hat, dass es uns nicht mehr "suspekt" erscheint?
Ich denke ja.
Sind wir mal ehrlich, mehr als ein müdes Lächeln, oder der Satz "Das ist so out of Canon." verlangen uns solche Geschichten nicht ab. Lesen wir eine Fanfiction über das ausschweifende Sexleben des Sheldon Cooper reagieren wir mit einem genervten "Never gonna happen."
Lesen wir eine Fanfiction über das ausschweifende Sexleben der Penny, die es mit Bernadette treibt, reagieren wir mit einem geilen "Never gonna happen."
Aber wir reagieren nicht mit: "Packe nicht zusammen, was nicht zusammengehört. Solche Menschen sind äußerst suspekt. Never gonna happen."


via GQ Mundpropaganda

                           


Wieso? Wie kann das passieren?

Ich bin ehrlich, ich habe mich seit letzter Woche, wo ich mich mit einem Statement bei der GQ Mundpropaganda Aktion meldete, nicht wirklich mit dem Thema Homophobie in Deutschland auseinandergesetzt. Mit der Politik, der Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, mit den USA und Russland, ja. Aber nie mit der Reaktion darauf in unseren Social Networks.
Und erst bei dem Outing von Hitzlsperger ist mir überhaupte erstmal aufgefallen, wie unaufgeklärt, hasserfüllt und weltfremd unsere tolerante und aufgeklärte Gesellschaft ist. Nicht dass ich obengenannte Dame mit diesen grenzdebilen Idioten in einen Topf werfen möchte, denn es war mit großer Sicherheit vollkommen anders gemeint, aber auch hier müssen wir uns fragen: Wo hört Geschmack auf- und wo fängt Homophobie an?


Ich bin in einem Goldfischglas aufgewachsen. Tolerant erzogen, geliebt, Mutter geschieden, aber Ziehvater. Schwule Freunde im Bekanntenkreis meiner Eltern, Hippies, Altpunks, Popper, Liebe, Freundschaft. Ich selber habe viel schwule Bekannte. Kenne Transsexuelle seit ich 10 bin. Als ich 13 war, traf ich Andy wieder, den Jungen aus meinen Tanzkurs mit den Plateaubuffallos, der jetzt Andrea hieß und mir als Heranwachsende in nichts nach stand.

Als ich 13 war, mich selber fand, und meinen Freundinnen erzählte, dass ich Mädchen eigentlich auch so toll fand wie Jungs, schlug mir nur Sympathie entgegen. Klar, ich bin ja auch ein hübsches Mädchen, da ist so etwas legitim. Jetzt wo ich erwachsen bin, weiß ich gar nicht so recht, was ich bin. Ich bin mit Sicherheit nicht lesbisch, ich bin nicht hetero, bi bin ich aber auch nicht. Mich langweilt so eine Frage, mich interessiert meine Sexualität schlicht und ergreifend nicht. Und sie interessiert mich bis heute auch bei anderen nicht. Ich guck mir halt an, was gerade in diesem Moment bei mir Gefallen auslöst.

                         
via truebloodnet.com

Ich bin verheiratet, liebe es aber trotzdem, wenn mich die hübschesten Frauen in der Disko besoffen angraben und nicht meine männlichen Mitstreiter. Ich liebe Bärte, bei Harleys werd ich schwach und ich häng gerne mit Rockern zusammen. Miniröcke trage ich genauso genauso gerne wie Hosen. Warum ich das erzähle? Weil es nichts zur Sache tut. Würdet ihr mich sehen, würdet ihr mich wahrscheinlich zunächst für das Klischeepüppchen halten, dass in ihrem Rollendenken in den 50er Jahren hängengeblieben ist. Meine sexuellen Vorlieben stehen mir nicht ins Gesicht geschrieben, sollen sie auch gar nicht, und ich wünsche mir den Punkt, an dem es auch keinen mehr interessiert.
Aber noch lebe ich anscheinend in einer Welt, in der solche Äußerungen suspekt sind und ich mich fühlen muss, als wenn ich anders wäre. Dabei bin ich es doch gar nicht. Und ein Hitzlsperger ist es auch nicht.

Ich finde diese ganze Debatte traurig und erschreckend muss ich sagen, ich möchte nicht in einem Land leben, in dem "Schwuchtel" eine Standardbeleidigung ist, für jemanden, der scheiße ist. Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem Petitionen aufgesetzt werden, in denen verlangt wird, dass Homosexualität nicht in den Sexualkundeunterricht mit einfließen soll. Nur langsam wird es in meinem Goldfischglas dann doch eng, denn einmal heraus gesprungen, fällt es schwer, Luft zu schnappen.

Was ich mir wünsche? Nun, ich wünsche mir eine Welt, in der Fußballeroutings mit einem "Mir doch latte." abgetan werden. Eine Welt, in der nicht nur schöne Frauen Toleranz erfahren, sondern auch Männer, egal, wie sie aussehen. Ich wünsche mir, dass Leute ihre Engstirnigkeit beiseite schaffen und ihre politische Energie in wichtige Sachen stecken. Zu guter letzt wünsche ich mir allerdings eine Welt, in der ich einen Kommentar zu der Kussszene zweier Männer posten kann, ohne, dass jemand dieses mit dem Wort suspekt kommentiert.

Ja, vielleicht sogar einfach nur mit einem äußerst müden "Never gonna happen."

Mittwoch, 2. Oktober 2013

I am Sherlocked App

Juhuu! Nachtrag zu meiner App Frage! Ja, es gibt sie nun tatsächlich (ein freundlicher User hat mich darauf hingewiesen)!

Die "I am Sherlocked" Lockscreen App ist nun im Google Playstore für knapp 70 Cent zu haben!
Funktioniert super und stöhnt sogar. Man sollte nur vermeiden, das Passwort- wie ich- fett auf dem Juttebeutel stehen zu haben. ;)

Sherlocked App Playstore

Mittwoch, 17. Juli 2013

Sons of Anarchy Forum!



Heyho, mal kurz Werbung in eigener Sache. Meine liebste Reaperkitty hat ein neues Sons of Anarchy Forum eröffnet. Ich bin natürlich mit dabei.

Wenn ihr Lust habt, unseren bisher kleinen Table beizuwohnen, euch auszutauschen, zu spekulieren oder über die einzelnen Episoden zu diskutieren, dann kommt vorbei. News gibts immer druckfrisch, genauso wie WTF Sutter und den üblichen Bikerwahnsinn. Also hop on, enjoy the ride!

>>>>>>>>>>>>>SONS OF ANARCHY- WELCOME AT THE TABLE<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


Yay or Nay? Yay!!

Montag, 1. Juli 2013

You are just a fangirl, darling.


Liebe Fangirls,

Ja, das ist ein negativ behafteter Titel und obwohl ich ihn auch ab und an für mich selbst benutze, passt er hier wie die Faust aufs Auge. Auch ich zähle mich oft zu dieser Riege, auch ich gebe zu, des öfteren meine Lieblingsschauspieler im Urlaub an Sets zu besuchen, Twitteraccounts zu stalken und weiche Knie zu bekommen, wenn mir mal jemand gegenüber steht. Shame on me, aber so ist es. Ich liebe es, mich mit Fans auf aller Welt auszutauschen, Rollenspiele zu spielen und Fanfictions zu schreiben. Ich genieße die Nähe zu manchen Fandoms, weil ich teilweise noch nie so nette Menschen kennengelernt habe. Die Hälfte meiner besten Freunde kenne ich durchs Internet und sie sind mittlerweile zu den Leuten geworden, denen ich am meisten Vertrauen schenke und die ich jeder Zeit besuchen oder anrufen kann. Ich liebe sie und so sollte es sein. Ein Fandom führt zusammen, schafft Interessen, schafft Kommunikation.

Aber:

Wir sind nicht der Nabel der Welt. Und ihr, liebe deutsche Sons of Anarchy Gemeinde (und nein, ich münz das nur auf diverse Dot Org Foren, also fühlt euch nicht alle angesprochen) solltet das auch mal begreifen. Es ist schön, dass ihr nichts anderes könnt, als andere Leute zu zerfleischen oder User anzumaulen (hätte ich das als Moderatorin gemacht, hätte ich dicke rote Farbe vom Admin bekommen und ein paar Kläpse auf den Hintern), aber bitte, macht das ohne den "Wir sind alle Brüder und Schwestern" Stempel, macht es irgendwo im Sandkasten, nicht da, wo ein interessierter Fan wie ich sich herum treibt. Hört auf, euch so wichtig zu nehmen. Ich hab ebenfalls mit fast jedem Star aus meinen Lieblingsserien schon gefeiert, aber ich würde nie auf die Idee kommen, meine Eier so raushängen zu lassen. Warum? Weils niemanden juckt. Oder meint ihr, ein Jason Momoa interessiert sich irgendeinen Scheiß für mich, weil ich in zugelallt hab? Nein. Denn ich bin nur irgendein Fan und nicht sein Best Buddy. Und nur weil Kurt Sutter meiner Freundin auf Twitter folgt, heißt es nicht, dass sie mit ihm morgen einen Kaffee trinkt. Und jeden von uns wäre es zu doof, uns damit zu brüsken, weil uns jemand mal irgendwann auf einen Tweet geantwortet hat.
Das Sons of Anarchy Fandom ist eines der besten ever: Aber auf solche Kackbratzen können wir gut und gerne verzichten. Und nun steht auf, hört auf zu hassen, seid einfach mal das, was ihr seid:
Ganz normale Menschen, die nix mit dem Showbiz am Hut haben, freundlich sind, zusammenhalten, diskutieren und sich austauschen. Niemanden machen solche Sauertöpfe und Wichtigtuer Spaß.
Und glaubt mir, so doof ist so ein Fandom gar nicht, wenn man sich respektiert...

Sonntag, 10. März 2013

PETA und die Spielewelt- wenn man sonst keine Probleme hat...


( Arm ist aus dem Gips befreit, es geht also langsam weiter)


via gamercide.org

Nachdem man Mario wegen dem Tanookie- Anzug im Visier hatte und danach die schrecklichen Umstände bei Pokémon verhindern wollte, hat PETA nun ein neues Ziel gefunden: Assassin's Creed 4: Black Flag!


via CVG

Ich meine, es ist auch eine absolute Schweinerei den virtuellen Walfang darzustellen. Wie viele Pixelwale mussten dafür übern Jordan wandern? Stellt euch nurmal vor, wieviel Leid wir in der Welt verhindern könnten, wenn wir die Wale durch Mummins ersetzen würden...aber moment mal, same conflict. Hippos töten ist ja auch nicht so geil. Und die Pokémon sollten doch bitte auch artgerecht gehalten werden und nicht in einem viel zu kleinen Pokéball. Wirklich: Ich verlange bitte ein Gehege von mindestens zehn Quadratmetern pro Tier, einschließlich Buddelfläche für die Digdas und Schwimmbeschäftigung für Garados.

Nun mal Spaß beiseite: WTF, PETA?
Versteht mich nicht falsch, ich bin selber engagiert, habe drei Notnasen zuhause sitzen aus ner Wohnungsräumung. Aber mal ganz davon abgesehen, dass ich den Methoden von PETA generell sehr kritisch gegenüber stehe, ist das für mich mal die logische Konsequenz daraus, sich mal wieder gekonnt in die Medien zu bringen. Schließlich veranlasst es selbst den leisesten Blogger darüber zu schreiben, mich eingeschlossen. Aber das, liebe Leute, kann doch wirklich nicht euer Ernst sein?!
Hierzu einmal das offizielle Statement von Ubisoft.

„Geschichte ist die Grundlage für Assassin’s Creed. Assassin’s Creed 4: Black Flag ist ein fiktionales Werk, das auf wahren Begebenheiten der goldenen Piratenära beruht. Wir billigen illegalen Walfang genauso wenig wie wir Piraterie, Plünderungen, das Entführen von Schiffen oder andere Ausschweifungen von übermäßig Betrunkenen billigen.“

Und das trifft es auf den Punkt. Es ist FIKTION (oder denkt ihr ernsthaft, ich schnapp mir jetzt meine Harpune und jage sie dem erstbesten Wal in den Buckel, der mir über den Weg schwimmt?).
Denkt ihr ernsthaft, ich komme nun auf die Idee, meinen Hamster in einen kleinen Ball zu stopfen und ihn mit den Worten "Goldi, du bist dran!" auf die harten Fliesen zu werfen? Oder das ich nun Tieren das Fell abzieh, Pilze futter und lustig in irgendwelche Rohre springe, um mich einmal wie Mario zu fühlen? Nur weil ich Bücher über Serienmörder lese und mich ein wenig an der Fiktion aufgeile, renne ich noch lange nicht durch die Weltgeschichte und zerstückel meine Nemesis.
Diese Liste lässt sich beliebig fortführen.


via mkgaming.com

Mal davon abgesehen, Geschichte ist Geschichte. Wir können gerne die dunklen Kapitel tilgen, aber ist das nicht genau der falsche Weg? Es war halt einfach so. Und soll ich euch was sagen? Früher hat man leider nicht reflektiert über Tierschutz nachgedacht. Kann man nicht ändern.

Wie wäre es denn mit einer PETA Hackergruppe, die virtuelle Mehlbomben auf die Assassinen wirft? Virtual Reality PETA wäre doch mal wenigstens ein reeller und zeitgemäßer Gegner. ;)





Samstag, 2. März 2013

pech, pech und medizinische rätsel

kurzes update: keine ahnung, wann es hier weitergeht, denn anscheinend ist fortuna mir nicht hold.
wer sich wundert, warum ich alles klein schreibe: ich kann meinen linken arm nicht bewegen und habe keinen schimmer, wann ichs wieder kann, dementsprechend ists nicht so einfach, einen blogpost zu verfassen (sollte dringend vom zwei-finger-system auf das zehner umsteigen, dann hätte ich jetzt wenigstens fünf zur verfügung). wie auch immer, mein arzt hat keine ahnung was ich habe (wo ist dr. house, wenn man ihn braucht?) und so friste ich jetzt meine nächsten tage im schmerztabletten-kuschel-wuschel-land. und da ich das glück habe, bei sowas immer aufgeschnitten zu werden, kanns sich bis zum nächsten post noch etwas hinziehen. so, genug im selbstmitleid gesuhlt, ich besuche jetzt mein lieblingseinhorn charlie auf dem candymountain. wunderbares wochenende euch.

Montag, 18. Februar 2013

Belgisches Bier und Cumberbatch


Is that french?


Keine Gute Mischung. Jedenfalls hat mich der Setbesuch am Donnerstag in der Kombination mit belgischem Starkbier und MC Donalds Fraß ziemlich ausgenockt, weswegen ich hier nun etwas kränklich vor dem heimischen PC sitze. Man verzeihe mir von vorneherein etwaige Rechtschreib und Logikfehler, ich bin noch nicht ganz auf dem Damm, möchte aber trotzdem gegen die akute Langeweile mit Blogfutter vorgehen (das schöne am Krank sein ist ja, dass man die Zeit hat viiiiele tolle und nicht so tolle Serien zu gucken, über die man danach wunderbar sinnieren kann).

Lana Banana, Belgien war wirklich toll und wie gesagt, wir haben es dann doch geschafft, zum Set zu gelangen. Und ja, es war eine kleine Odyssee. Mittwoch war der einzige Termin, den ich irgendwie fest mitbekommen hatte, also hatten wir beide, meine weibliche bessere Hälfte und moi, uns vorgenommen, direkt nach dem aufstehen nach Liège zu fahren. Dumm nur, dass wir in der Vornacht etwas exzessiv im Irish Pub versunken sind (wer nach Brüssel fährt sollte unbedingt ins Celtica) und somit erst gegen 15 Uhr unsere Katerpöppes hochbekommen konnten. Dann der Schock in der Lobby (ja, nur da gabs WiFi)- nix Liège. Tja, mir wars nur Recht, ich war verkatert und wollte eigentlich nur gammeln. Aber ein paar Stunden später erreichte uns Gott Sei Dank die Nachricht, dass TFE in Brüssel drehen wird, und zwar am Folgetag (vielen Dank nochmal an @sherlock_DE).

Der nächste Tag war dann auch etwas nüchterner und motivierter (nüchterner auf unseren körperlichen Zustand bezogen), und trotz Regen und akuten Ponyproblemen (meine Freundin ist ein kleiner Haarnazi) kamen wir gegen Mittag endlich an der Beursschouwburg in Brüsselstadt an.

Blick von außen


Eigentlich war das ganze relativ unspektakulär für Außenstehende. Ziemlich viele Laster, ein armes Mädchen vom Kamerateam, dass 5 Stunden in der Kälte Schmiere stand und Vans mit verdunkelten Scheiben. Aber da wir eh ein Bier trinken wollten, setzten wir uns kurzerhand in den Pub mit bester Sicht auf den Haupteingang zum Set. Und naja...es endete darin, dass wir uns 5 Stunden lang betrunken haben. Viel Spaß bei der Arbeit. :)

Blick aus unserem Pub.


Aber natürlich konnten wir einen Blick auf Mr. Cumberbatch erhaschen (sogar auf unzählige Cumberbatchs, denn seine Doubles standen ziemlich oft draußen). Was soll ich sagen? Ich hatte versprochen, mich beim schreiben dieses Eintrags zurückzuhalten. Er ist auf jeden Fall ein sehr präsenter Mann, merkwürdig hübsch, aber eher auf eine spezielle Weise. Interessant. Blond.

tweetbuzz.us
(Es ist mir fast schon peinlich, dieses Bild zu posten und zuzugeben, dass ich den Mann wirklich ansprechend finde)


Trotzallem rate ich jedem dazu, sich die Sets mit etwas Abstand anzuschauen, denn auch Schauspieler sind nur Menschen, die nicht alle fünf Minuten angequatscht werden möchten.
Ich habe schon teilweise mitbekommen, dass auch Daniel Brühl ziemlich pissed war, weil ein paar Mädels ihre Vans regelrecht belagert hatten, so dass sie nicht einsteigen konnten
(ich spare mir jetzt mal die Seitenhiebe auf diverse deutsche FB Cumberbatch Fan Accounts, die ja anscheinend echt nicht mehr alle Murmeln beieinander haben ;)).

Also Ladies, genießt und schweigt. Die aktuellen Drehpläne aus Belgien findet ihr hier.

Klick mich, ich helf dir!


Dienstag, 5. Februar 2013

Upcoming next!...

Heyho liebe Leser und erst einmal ein wahnsinnig dickes Sorry, dass ich im Moment nicht die Zeit finde, zu bloggen. Das liegt allerdings daran, dass ich gerade mitten in meinen Abschlussprüfungen stecke (morgen ist es endlich soweit und ab Samstag darf ich mich dann offiziell "Bachelor of Hartz", ähmmm "Arts" nennen) und so die wenige Zeit nutze, um zu lernen und bei Saints Row 3 Gangmitglieder abzuballern...

Danach bin ich noch eine Woche in Belgien und belohne mich selber mit Waffeln, Bier und Setbesuchen. Ja, ich gebe meiner Stalkermanier nach und versuche, ans Set von "The fifth Estate" zu gelangen, dem neuen Film über Wikileaks. Leider habe ich mich zu spät als Komparsin beworben, aber vielleicht wirds ja was bei "Sherlock Season 3" ;). Wie auch immer, natürlich werde ich auch da versuchen, euch auf dem laufenden zu halten und meine Eindrücke aus Brüssel und Umgebung schildern. Und ja, ohne Cumberbitch Gesülze und Sabberflecken, ich bleibe neutral (was mir angesichts von Cumberbatchs blonder Mähne sicher nicht schwer fallen wird).

Promostill CR Dreamworks

Dennoch bin ich ziemlich gespannt, schließlich beschränkt sich mein bisheriger Starkontakt auf Treffen, bei denen ich schon so einen intus hatte, dass ich witzig war. Oder es zumindest geglaubt habe... (mit Freude denke ich da immer noch an den Königsbastard aus GoT, warum auch immer er mir Wodka ins Bier geschüttet hat.)


Und danach kommen natürlich noch einige schöne Reviews! Fratzengeballer und Dildoschlägereien rund um Saints Row the Third, Irrenanstalten und Kulte bei Sherlock Holmes und ein Hutmacher, dessen Gliedmaßen über das ganze Wunderland verteilt sind bei Alice. Klingt doch nach was oder?

Und damit ich euch etwas für die langen Tage da lasse, hier mein Lieblingsscreenshot aus Saints Row. (Mein Alterego sieht aber auch zu cool aus!)

Mein Mann hat der Nutte btw den Kopf weggeballert.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Holmes VS House


Was ergeben Langeweile und Photoshop?

Das.



Man könnte meinen, ich hätte nichts zu tun. Stimmt aber nicht.

Montag, 21. Januar 2013

(Reblogged) Sherlock's Notebook: Don't talk out loud...

Reblogged

Sherlock's Notebook: Don't talk out loud...
: …rather write it down! Um Euch die Wartezeit auf die dritte Staffel von SHERLOCK zu erleichtern, haben wir uns was Spezielles ausgedacht....


_____________________

Ran an die Stifte! :)

Mittwoch, 16. Januar 2013

Elementary- voreingenomme Meinungsbildung über den 2. Neuzeit Sherlock

via myupperwest.com

So, ich bereite mich gerade mental darauf vor, die CBS Serie "Elementary" zu schauen.
Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll (zumal habe ich gerade aus diversen privaten Gründen eine latente Abneigung gegen die liebe Profitgeile USA), aber da mir jeder gesagt hat, es sei eine ganz nette Serie, muss ich ja wohl, zumal ich alles was mit Holmes zu tun hat, ja erstmal gucken und prüfen muss.
Trotzallem- besonders nach der grandiosen BBC Serie "Sherlock" wird es hart für mich, unvoreingenommen daran zu gehen, da man diese einfach nicht toppen kann.

Das "Elementary" ein reiner Abklatsch ist, sollte jedem klar sein, schließlich ist es bekannt, dass sich CBS zunächst aufgrund eines Remakes an BBC gewendet hatte, diese aber ablehnten.
Nun mussten die armen Amis sich was eigenes ausdenken...wie schade, wo es doch so einfach ist, alles gute einfach durch den Hollywoodfleischwolf zu drehen- dass dabei eher minderwertige Frikadellen herauskommen die nicht einmal ansatzweise mit dem zarten Kobefleisch von vorher konkurrieren können, das ist in der Tat erstmal zweitrangig.
Whatever, Review folgt und wahrscheinlich wird sie nicht allzu nett (aber ich lasse mich eines besseren belehren).

Also der Grundplot ist derselbe- Sherlock in der Neuzeit,(oooh, wie einfallsreich, ja) aber in New York (wie? Keine Bakerstreet? New York????? Serious, Bitch???).
Weiblicher Dr. Watson (wieso?), der anstatt John Joan heisst und höchstwahrscheinlich mit dem frisch aus der Reha entlassenem Sherlock zwangsläufig irgendwann in den Laken landen wird.
Und ich schwöre euch- spätestens dann werde ich meinen Fernseher aus den Fenster schmeißen. Gut, vielleicht doch nicht, aber ich werde ihn ausmachen, einigen wir uns darauf.
Denn wenn ich worauf verzichten kann, ist es ein emotionaler, schwanzfixierter Sherlock.

Und wenn ich schon Sex zwischen Watson und Holmes sehen muss, dann bitte in der BBC Serie.
Alles andere wäre doch bei aller Liebe zu pathetisch. ;)




Hier mal der Trailer zu Elementary.

Montag, 14. Januar 2013

Ein paar Miss Geek Worte zum "Fake Geek Girl"

via s3-ec.buzzfed.com

Why The "Fake Geek Girl" Meme Needs To Die

Gerade einen sehr schönen Artikel gelesen (oben klicken), in dem es um den teils subtilen Sexismus unter Geeks geht. Ich will da gar nicht viel zu sagen, zumal ich meinen Blog eigentlich weitesgehend unpolitisch halten will, dennoch- Ich gehe voll und ganz D'accord- weil es mich eben auch als Gamer und TV Junkie betrifft. Deshalb kann ich mir ein kleines Statement meinerseits nicht ganz verkneifen.

Die erste Frage die ich mir natürlich stelle: Wo kommt bitte all dieser Hass her, liebe männliche Nerd Fraktion? Und das auch noch aus einer Sparte, die gesellschaftlich eh kaum respektiert wird?
Liegt es daran, dass viele Mädchen in H&M Star Wars T-Shirts unterwegs sind (btw, ich selber bin seit 4 Jahren stolze Besitzerin)? Wenn ja, schließt sich direkt daran die Frage, wieso es euch so in Rage versetzt? Ich selber bin doch froh, wenn etwas massentauglich wird, was mir gefällt, da ich so leichter an Merchandise komme und nicht mehr als Freak verschrien bin. Kratzt es an eurem Selbstbewusstsein, weil sich jemand mit etwas schmückt, dass euch individuell macht? Wenn ja, sollte jeder doch mal über seine Selbstreflexion nachdenken, denn wenn ich mein Selbst ausschließlich darauf beschränke, dass ich Comics lese, Spiele spiele oder Serien gucke, liegen die Gründe oftmals weitestgehend tiefer.

Und das ist doch nur ein kleiner Prozentsatz. Ich verstehe diesen Gedankengang überhaupt nicht. Natürlich spiele ich, obwohl ich eine Frau bin. Mit der gleichen Leidenschaft wie ihr. Wenn ich eine Serie schaue, bin ich Feuer und Flamme, lese jede kleinste Rezension, sammel jeden Fitzel, würden wir uns nicht im Zeitalter der modernen Kommunikation bewegen, hätte ich wahrscheinlich Alben. Ich habe mit Vorliebe Witchblade und Spawn gelesen, im zarten Alter von sieben, wenn mein Bruder nicht zu Hause war.
Ich bin keine Ausnahme- geschweige denn macht es mich zu etwas besseren als irgendwelche Hipster Mädchen, Euch, oder den Rest der Welt. Wir lieben das, was wir lieben und sollten uns darauf zurückbesinnen, dieses Recht auch jedem anderen zuzugestehen.

Also wieso überhaupt diese Debatte?

Und ehrlich- nur weil unser Lebensinhalt vielleicht auch aus anderen Dingen besteht und wir trotzdem gerne hübsch sein, mit Controllern posieren oder uns sexy fühlen wollen, wenn wir das Star Wars T-Shirt zu einer Hotpants tragen, spricht uns das noch lange nicht das Recht ab, informiert zu sein.
Wenn wir uns gegenseitig wieder auf das Aussehen reduzieren, haben wir nicht so viel davon oder?
Schließlich kommen wir ja auch nicht auf die Idee, euch Intellekt abzusprechen, weil ihr von den vielen Lan Parties eine Plauze habt. ;)

Donnerstag, 3. Januar 2013

I am #Sherlocked


Passend, oder?
Wenn jemand heraus findet, ob es so eine App für Android gibt, bitte wissen lassen.



Dienstag, 27. November 2012

Opie, his beard and the tears I'm still crying

Source: http://images3.wikia.nocookie.net

Two minutes ago, I deleted the german post, because I think, this topic is a matter, which deserves a big Shout Out. This will be an exception, but I'm kinda heartbroken right now, so I hope ya'll forgive me my mistakes.

Today, I woke up and read my facebook messages. Nothing unusal, but I was surprised there were three of them with the same link in it. I watched the video. And cried a little.


Click here to watch the video.

A few weeks ago, One of the biggest heroes in TV history was beaten to death (Oh, Pope, you gonna bleed for this, I promise).
I couldn't believe it. And I simply hated Sutter for being such a dick. Why did he do this?
Now I'm gradually coming to the conclusion that Opie's TV dead was absolutely necessary for the further storyline, but back again-when I watched my Ope dying- I was totally shocked, pissed and speechless.
Lucky you that I didn't post these days , because you would have felt my sadness in every fucking post.
I guess, I'm quite fine with it now, but I have to admit that this video brought shattered memories back...

Ryan Hurst- I apologize for everything, I apologize for kidding about your baby Face when I saw the first pic of you beardless. I apologize, because I thought, you did this because you wanted to break up with SOA, make a visual cut to distance yourself from your role. I couldn't divine that this beard meant that much to you and that you did it for this reason.
Really, Im sorry, beardless Ryan. Forgive me.
I really wish you could mop my tears up with it, like you said on twitter a couple of weeks ago.

But I guess, that was it. Opie's gone. Beard's gone. And with it the last thing, that reminded us of the loyal warrior Opie Winston.Guys, I truely hope that the pieces of Ryan's beard are framed, hanging somewhere in your Penthouse for everyone to see.

So this is for all the Opie Fanatics, the Samcro Obsessed, all the Beard Lovers on this planet.

RIP, Opie's beard. You and your face will be missed on SOA.


"We make war that we may live in peace." - Aristotle


Dienstag, 6. November 2012

Juhaa, Juhee! Sons of Anarchy im Free TV!

Ohahaha, gestern abend die Preview beim durchzappen gesehen und auch wenn ich sämtliche Staffeln schon endlos oft gesehen hab, schlägt mein kleines verstecktes Bikerherz höher.

(Ich hab mir mal den Myvideotrailer gekrallt, den find ich besser :))


Nachdem diese beste Serie der ganzen Welt von Pro 7 aufgekauft wurde, die sich aber entschieden haben, dass es nicht ins Programm passt (wie soll so eine tolle Serie auch zwischen geistigen Ergüssen wie Mitten im Leben und Bauer sucht Frau bestehen?), haben sie es endlich doch geschafft, dieses Meisterwerk auf ihrer Sendertruppe auszustrahlen. Anscheinend haben die Protestshitstorms auf der Pro7 Seite Wunder gewirkt, denn SOA sollte ja bereits im Sommer dort gezeigt werden, aber naja, was lange währt wird endlich gut (zumal ich der Meinung bin, dass Kabel 1 wenigstens noch am ehesten erträglich ist, hardly proved durch zwei Wochen harte Mandelentzündung).

Also, dann rühre ich mal die Werbetrommel. In Sons of Anarchy geht es um eine Bikergang in dem fiktiven Stätdchen Charming/ California, zu vergleichen mit unseren Hells Angels (und ja, sogar der Gründervater des Oakland Charters gibt sich dort die Ehre). Eines Tages findet Jax, der Protagonist, eine Mitschrift seines verstorbenen Vaters und beginnt, die Ethik des Clubs infrage zu stellen.
Natürlich wird das ganze auf Hamlet basierende Eis ordentlich mit Streuseln aus Liebe, Hass, Korruption, Waffenhandel und Blut bespickt.

Und hier schon die gute Nachricht: Jap, ihr könnt das mit euren Männern gucken, meiner liebt diese Serie ebenso wie ich. Für das weibliche Geschlecht (ich werde jetzt extra etwas klischeebehaftet, also könnt ihr Alice Schwarzer Anhänger eure Schüppchen wieder einpacken) gibt es viel Drama, Romantik, Intrigen und seeehr seeehr schöne Männer (faszinierend, wem man nach dieser Serie so hinterher guckt in ner Kneipe)- für die harten Kerle gibt es rohe Gewalt, Brüderliches Clubfeeling, Pornostars, Knarren, Knarren und Knarren. Nicht zu vergessen die herrlichen Gastauftritte von z.B. Stephen King, David Hasselhoff oder Disneysternchen Ashley Tisdale als Nutte.

Alles in allem kann ich es euch nur ans Herz legen. Wenn ihr die Serie genauso fresst wie ich, empfehle ich allerdings die englische Tonspur, da der wunderschöne Akzent doch echt flöten geht.

SOA läuft ab heute immer Dienstag um 22.30 Uhr auf Kabel 1!

Don't miss it.