Freitag, 4. Januar 2013

Die fiese Alice im Splatterland

Vor ein paar Tagen bei Steam im Angebot gefunden und direkt zugeschlagen.
Schon gespielt? Wenn ja, bin ich für Meinungen offen.
Bericht folgt in Kürze.
I <3 Metzelalice.


Alice Madness Returns (2011)




2007 haben wir den Vorgänger schon mal angespielt, haben dann aber aufgegeben, weil der 2000 erschienene Teil in den Grafik verwöhnten Augen brannte.
Hier nochmal der Vorbote der Hölle im Trailer:

American McGee's Alice (2000)

Donnerstag, 3. Januar 2013

I am #Sherlocked


Passend, oder?
Wenn jemand heraus findet, ob es so eine App für Android gibt, bitte wissen lassen.



"Brainy is the new Sexy."- Sherlock (BBC) Season 2



via 1.bp.blogspot.com

Alter Falter....ich schaff es immer noch nicht, gedanklich von der letzten Folge loszukommen, die ich gestern Abend gesehen habe. Mein Verstand arbeitet derart auf Hochtouren, dass ich Jim Moriarty heute Nacht durch meine Träume gejagt und die wildesten Theorien aufgestellt habe.
Aber fangen wir ganz von vorne an, den diese Staffel toppt die erste, die bereits saugut war, um Längen und ich war selten von einer Krimiserie so überzeugt. Eigentlich noch nie.

Die erste Folge dreht sich um die altbekannte Irene Adler (Lara Pulver), mit der jeder irgendwie schonmal in Berührung gekommen ist, der jemals eine Holmes Adaption gespielt, gelesen, oder gesehen hat.
Nur ist Irene in dieser Version eine Edel-Domina, die so allerhand kompromittierende Fotos und Informationen auf ihrem schicken Designersmartphone bereit hält. Natürlich würde sie diese Informationen nie nutzen, denn sie braucht sie lediglich als Lebensversicherung, lässt jedoch das Königshaus wissen, dass sie in eben diesen Besitz ist.
Und wer wird von dem allgegenwärtigen Mycroft Holmes hinzugezogen, um die Fotos zurückzubeschaffen?
Tausend Gummipunkte und ein aufrichtiges "Elementar", meine kleinen Watsons, es ist natürlich sein Bruder, Sherlock Holmes, Consulting Detective.
Es ist erstmal eine sehr irritierende Szene, wenn Watson und Sherlock die Wohnung /Arbeitsstelle der hübschen Domina betreten, denn diese rechnet natürlich bereits mit dem verschrobenen Lockenkopf und kleidet sich dem Anlass entsprechend- in Nichts (Lara Pulver dürfte den Truebies btw als Fairy Godmother bekannt sein).

via BBC

"Wenn ich nackte Frauen sehen will, leihe ich mir Watsons Laptop."
Schön, dass auch hier der Detektiv zunächst einen kühlen Kopf behält, auch wenn Irene alles daran setzt, ihn hormonell durcheinanderzubringen. Das Sherlock deutlich mehr Interesse an Irene hat, wird eigentlich erst im Laufe der Folge klar. Ob es umgekehrt genauso ist? Ich will euch dieses Späßchen nicht nehmen, dennoch verrate ich nicht zuviel, denn es ist allseits bekannt, dass Irene Adler für Sherlock Holmes "die Frau" ist, weswegen die Folge auch so schön bezeichnet wird. Auf jeden Fall lernt ihr in dieser Folge die andere Seite von Holmes kennen, und die hat mich frösteln lassen.
Ich bin ehrlich, ich habe lange keine Serie mehr gesehen, in den zwischen den Protagonisten sowenig passiert, aber trotzallem so eine knisternde Spannung herrscht, die in keinem 50 Shades of Grey dieser Welt zu finden ist. Wer Benedict Cumberbatch bis dato noch nicht verfallen war, der ist es spätestens nach dieser Folge, ich schwöre es.

via BBC

Und trotzdem ist alles so interpretiert, dass kein Bruch zwischen dem Roman Sherlock und dem Serien Sherlock entsteht, kein unnötiges, ekliges Gesulze, sondern kalte Analytik, die vielleicht von ein paar nicht bekannten Gefühlen durchzuckt wird. Auch hier verweise ich gerne auf ShAmy, auch wenn dies wohl eher das komödiantische Gegenstück zu dem Irene/Sherlock Pairing ist, doch auch wenn Welten dazwischen liegen, ist es der beste künstlerische Vergleich (so langsam glaube ich ebenfalls, dass sich Chuck Lorre von Sir Arthur Conan Doyle bezüglich Sheldon inspirieren lassen hat).
Wo wir gerade dabei sind- wusstet ihr, dass Dr.House an die Figur des Holmes angelehnt ist, und sogar die selbe Hausnummer, 221 b, besitzt? Vielleicht liege ich mit meinem Sheldon Cooper Vergleich gar nicht falsch.
Und nein, sein Name ist kein Anagram, leider hörts bei Sherloc Doope auf, ich habs bereits versucht ;).

Wie auch immer, ich liebe die Neuinterpretation von Irene und es ist Wahnsinn, wie eng sich die Serie an die Vorlage hält, sich aber immer wieder neu erschafft. Das Konzept wird stringent durchgezogen und so erkennt man zwar vieles wieder, bekommt aber trotzdem was neues serviert. So auch bei dem "Hund von Baskerville", bei dem die Grundstory zwar gleich ist, sprich, ein seltsamer riesiger Hund erschreckt die Bewohner des Moores, Baskerville jedoch hier kein Anwesen, sondern ein Millitärstützpunkt ist, in dem angeblich gruselige Genexperimente durchgeführt werden.

via BBC
Ich hab mich besonders über die Folge gefreut, weil ich gerade das Buch lese, und ich muss sagen, dass einem soviele Anspielungen auffallen, wenn man parallel liest. Unglaublich, wieviel Liebe die Produzenten da reingesteckt haben und es ist ebenfalls das erste mal, dass man Doyles Andenken nicht mit Füßen tritt, sondern ehrt.
Ich empfehle übrigens wirklich die parallele Lesung von Watsons und Sherlocks Blog (rechts unter Empfehlenswertes), vertraut mir, es wird euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihr nehmt etwas interaktiver am Geschehen teil. Zumal ist es einfach zum brüllen, Watson und Sherlock beim diskutieren zu lesen.

So, nun kommen wir zu der letzten Folge...ich kann eigentlich nicht viel sagen, ohne etwas vorweg zu nehmen, aber den Kennern gebe ich den Tip, dass es sich um das letzte Buch aus Doyles erster Schaffensperiode handelt, den Gamern gebe ich den Tip, dass es sich um den letzten Sherlock Holmes Titel von Frogwares handelt...Neugierig geworden? Selbst ich, die die ungefähre Richtung wusste, bin mir überhaupt nicht mehr sicher, wie, wieso und warum. Es hat mich einfach so im Regen stehen lassen. Wie gesagt, Alpträume, imaginäre Deduktionen.
Soviel sei aber gesagt, ihr lernt in diesem Staffelfinale den Oberschurken James Moriarty genauer kennen und ihr zweifelt an eurem Verstand, genau wie der Herr es wollte...

via BBC

Andrew Scott verkörpert Moriarty so genial, dass er in der Riege mit dem besten TV Bösewichtern locker mithalten kann. Er hat ein bisschen was von Denis O' Hares Interpretation von Russell Edgington aus True Blood, nur irrer, der Kerl ist einfach wahnsinnig. Und es macht unheimlichen Spaß, ihm zuzuschauen, denn ich liebe es, wenn Schurken nicht nur Schurken sind, sondern sie etwas unantastbares ausstrahlen, und sich so locker flockig auch mal mit ihren Erzfeinden zum Tee treffen, oder sich aber sichtlich geschmeichelt fühlen, wenn ihr Widersacher vor Gericht berichtet, er habe etwas besonderes zwischen Ihnen gespürt.
Dieses Blickeficken zwischen den beiden Erzrivalen Holmes und Moriarty ist einfach herrlich, eine Hass Liebe, wie sie größer nicht sein könnte, beide Verstände so verschmolzen, als würden sie korpulieren.
Homoerotik? Ja, irgendwie ein bisschen. Manchmal reizt es mich zu schreien: Hergott, nehmt euch ein Zimmer! Aber ich liebe es, und erst eine Flüsterdrohung, lächelnd in das Ohr eines anderen gehaucht, macht sie so wirksam. Daher auch meine ständige True Blood Assoziation. Das Böse ist halt einfach irgendwie Sexy. Ach, sorry. Grips war es.

via wikia.com
Nun ja, jetzt sitze ich hier, mit dem miesesten Cliffhanger aller Zeiten nagend in meinem Hinterkopf, und etwas traurig, dass ich mit kaum jemanden darüber diskutieren kann. Würdet ihr alle bitte meinen Stand aufholen? Ich brauche etwas, jetzt wo SOA in der Pause ist, ich brauche einen neuen Fall. Dringend! Sonst langweile ich mich zu Tode....

Dienstag, 1. Januar 2013

"I'm a high-functioning sociopath"- Sherlock (BBC) Season 1


via http://www.couchmonster.de
Frohes Neues Jahr, Bloggersphäre und guten Morgen...Mittag...whatever.
Und vollkommen im Holmes Wahn diese Tage. Nachdem ich im Moment immer noch dabei bin, diesen verdammten Arsène Lupin durch London zu jagen, blieb mir nebenher nicht nur Zeit, die Bücher zu verschlingen, mein Mann und ich nutzten auch die Katerstimmung um noch weiter in den Geschichten rund um den Detektiv einzutauchen (Diese Tage könnte man ja fast meinen, ich führe einen reinen Holmes Blog, aber glaubt mir, das wird sich in der nächsten Zeit ändern, wenn das Winterloch vorbei ist).
Und pünktlich zum Neujahr- man bedenke, wir sind halbtot und ab morgen muss wieder studiert werden- haben wir es geschafft, die erste Staffel der BBC Serie "Sherlock" durchzukriegen
.

Für gewöhnlich nehme ich ja jede einzelne Folge in meinen Reviews auseinander, aber da eine Staffel der preisgekrönten Serie (Gewinner eines BAFTA Award, zahlreiche Emmy Nominierungen) leider nur drei 90 Minütige Folgen umfasst und man diese meist an einem Tag wegguckt (ja, wenn man einmal tot im Bett liegt, wir werden ja auch nicht jünger), beschränke ich mich hierbei auf die Staffel und möchte sie eigentlich auch eher anreißen, als ausseinander zu nehmen.

Die Serie "Sherlock" spielt im modernen London, orientiert sich aber stark an den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle. Wir knüpfen handlungstechnisch bei der ersten Begegnung von Dr. John Watson und Sherlock Holmes an, der einen Mitbewohner sucht, um sich die teure Wohnung in der Baker Street 221 b leisten zu können.
Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch)  ist "Consulting Detektive" (Hier geht's zu seiner Website), ein Detektiv auf Abruf, seines Zeichens Erfinder dieses Berufszweigs, und wird häufig von Inspektor Lestrade hinzugezogen, wenn die Polizei nicht mehr weiter weiß. Holmes ist Exzentriker, ein Genie, beiweilen ein wenig authistisch und strange, weswegen er von seinen Kollegen oftmals verspottet und als Psychopath beschimpft wird. Er hingegen sieht sich eher als "hochfunktionalen Soziopathen" und ihm ist es ziemlich egal, da er seine Mitmenschen eh als beschränkt ansieht, was er sie auch oft spüren lässt.
Im Gegensatz zur Romanvorlage bedient sich Holmes zur Lösung seiner Fälle moderner Techniken wie SMS, Mail und GPS. Zudem versucht er mittels tausender Nikotinpflaster vom rauchen loszukommen, da er es im modernen London als zu unpraktisch empfindet.
Während eines Falles, der Studie in pink, lernt er im Labor Dr. Watson (Martin Freeman) kennen, einen etwas resignierten Mann, der durch eine Schussverletzung in Afghanistan an einem Hinkebein leidet und den es nach London verschlagen hat. Sie beschließen, oder vielmehr Holmes beschließt, dass die beiden in eine gemeinsame Wohnung ziehen sollten, um die Kosten gering zu halten.
Da Dr. Watson Millitärarzt war, beschließt Holmes kurzerhand, Watson zu dem Mordfall hinzuziehen, da er mit dem von der Polizei eingeteilten Kollegen mehr als unzufrieden ist.
John Watson lässt sich zu Anfang mehr widerwillig herum schubsen, entdeckt aber ziemlich schnell, dass ihm die Gefahr gefehlt hat und nach einer irren Verfolgungsjagd, in Zuge dessen Holmes Watson davon überzeugt, dass sein Humpeln psychosomatischer Natur ist, beginnen die beiden Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, Freundschaft zu schließen.
Im Laufe der Zeit beginnen die beiden also, Verbrechen gemeinsam zu lösen und langsam scheint es, als stecke der selbe Fädenzieher hinter all diesen. Der Name, den die beiden immer wieder zu hören bekommen, ist der von Jim Moriarty (ein brillianter Andrew Scott) und es scheint, als hätte London seinen neuen Oberbösewicht gefunden...
Watson beginnt, die Erlebnisse in seinem Blog niederzuschreiben (Hier entlang, Gentlemen).

Soviel zum Grundplot der ersten Staffel. Ich bin ehrlich, ich war anfangs wirklich sehr skeptisch, aber hauptsächlich, weil es mir nicht so richtig gefallen wollte, die Geschichte ins moderne London zu verlegen. Aber ich bin überrascht, denn diese Tatsache tut der Serie keinerlei Abbruch, im Gegenteil- es schafft ein völlig neues, schnelles Erzähltempo und gibt Doyles Geschichten wieder, ohne wie einer der zig Abklätsche zu wirken. Man ist gezwungen, viel mit zu denken, rasch zu kombinieren und zu folgern, Holmes irre Vorgehen zu verstehen, ohne dass es jemals langweilig wird.
Zwischendurch werden wir anhand von Textebenen Zeuge des nonverbalen Geschehens, wie z.B. Textnachrichten, Entcodierungen und Holmes' Gedankengängen, was das Erzähltempo nochmals unterstützt, ohne Nebenplots aufzureißen und sehr hip, unangestrengt und modern wirkt.

via BBC

Was mir besonders gefällt sind die Schauspieler. Anfangs konnte ich mit der Holmes Besetzung nicht allzuviel anfangen, denn er widerstrebt rein optisch meinem Bild, welches Doyle aufgebaut hat, dennoch überzeugt mich Cumberbatch unglaublich, denn seine Mimik ist genial. Auch Martin Freeman (vielen sicher bekannt aus "der Hobbit", oder "Per Anhalter durch die Galaxis") schafft es, Watson vollkommen neu zu erfinden ohne komplett mit der alten Figur zu brechen.
Holmes an sich gefällt mir als Antiheld ziemlich gut, ich finde ihn sogar ziemlich brilliant und eigentlich wurde mir verboten, den Sheldon Cooper Vergleich zu bringen, aber er ist eine düstere, asexuelle Mischung aus ihm und Dr. House- vollkommen unfähig, sich in Gesellschaften einzugliedern, genial, unnereichbar und attraktiv- was aber an meiner allgemeinen Soziopathenschwäche liegen mag.
Watson schafft es in dieser Serie- im Gegensatz zu vielen anderen Adaptionen- nicht wie der vertrottelte Handlanger zu wirken, sondern ist hier viel mehr eigenständig und fungiert oftmals als Übersetzer für das "doofe Publikum" und als Sympathieträger.
Die Dialoge sind schlichtweg fucking awesome, besonders die homoerotischen Anspielungen auf Watson und Sherlock, die von deren Umwelt kommen, aber auch die Sticheleien, der Wortwitz und Holmes' vollkommenes Unvermögen, sich in gewisse Situationen hinein zu finden ("Das ist schon ewig her, warum sollte der Tod ihrer Tochter sie denn noch quälen?"-aus dem Gedächtnis zitiert und ohne Gewähr).
Sogar die deutsche Synchro tut dem keinen Abbruch. Und ausnahmsweise kann ich die jedem mal ans Herz legen, obwohl ich eigentlich eher für den O-Ton bin. Mein Englisch ist relativ in Ordnung, jedenfalls kann ich mir die meisten Serien angucken und versteh sie ziemlich gut, aber hier musste ich dann doch aufgeben, da Holmes teilweise so schnell spricht, dass ich es nicht verstehe und mir auch einfach das Vokabular fehlt (viele Fachbegriffe und britischer Akzent, weyhooo). Zudem ist die Synchro wirklich gut gelungen, im Gegensatz zu vielen anderen  Serien. Elementar!

via http://cdn1.screenrant.com

Alles in Allem ist es einfach eine wirklich geile Serie und ich bin jetzt schon traurig, dass ich sie morgen erstmal durch haben werde. Die ganzen Preise waren nicht umsonst und ich wundere mich fast, dass ich die deutsche Ausstrahlung der ARD nicht mitbekommen habe, denn es ist bisweilen die beste Krimiserie, die ich je geguckt habe und sie fesselt wirklich von Anfang bis Ende. Ich empfehle jeden, dort mal reinzuschauen, und selbst wem sie nicht gefällt, hat nicht viel Zeit verschenkt. Auf jeden Fall hat sie mich unglaublich zum lachen gebracht, so, dass ich nicht mehr atmen konnte. Das schafft selten jemand.

So denn, ich kuriere meinen fiesen Kater jetzt im Bett aus, wie viele von euch auch, und schaue die zweite Staffel. Vielleicht tut es mir ja jemand gleich, doch auch wenn nicht- schönes erholen und Pizza mampfen! Die Vorsätze gelten doch eh erst ab morgen. ;)

Montag, 24. Dezember 2012

Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper



via http://no-limit-games.de

Titel: Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
Entwickler: Frogwares
USK: 12
System: PC / X-Box 360
Release: 20.03.2009


Pünktlich zu Weihnachten melde ich mich mit einer neuen Review zurück, denn es ist noch ein wenig Zeit, bis ich die Reise zu den Familienfeiern antrete. Und vielleicht findet sich ja so noch die ein oder andere Idee um sich selbst zu beschenken?

Wie ich bereits erwähnt habe, bin ich zur Zeit ziemlich angefixt von unserem Meisterdetektiv Sherlock Holmes, und unser tolles Steampaket mit allen Teilen der Reihe verführt uns gerade ziemlich dazu, rückwärts zu spielen. Angefangen hat die Leidenschaft für die Titel mit dem letzten Teil von Sherlock Holmes, "Das Testament des Sherlock Holmes", dessen ausführliche Review  hier zu finden ist.
Nun war der Vorgänger dran.

"Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper" ist ein Titel, der sich nahtlos in die Reihe einfügt und behandelt die Geschichte rund um die bekannteste aller Mordserien in der Buck's Row, die Geschichte von Jack the Ripper. Zur Seite steht euch wie immer euer treuer Doktorfreund Watson, der sich auch in diesem Teil mal wieder gehörige Sprüche von seinem "Partner" drücken lassen darf.

Euer Abenteuer beginnt in den düsteren Gassen von Whitechapel, in jener sagenbehafteten Buck's Row, in der die Leiche der Prostituierten Polly Nichols zermetzelt aufgefunden wird. Leider und wie so oft, findet euch Scotland Yard so ziemlich scheiße und bittet Euch, euch von dem Fall fernzuhalten. Doch Sherlock Holmes wäre ja nicht Sherlock Holmes, wenn er nicht andere Wege finden würde, um den Mörder zu jagen und schließlich und letztendlich handelte es sich bei der Aussage der Polizei ja lediglich um eine Bitte, nicht um einen Befehl.
via gbase.ch

Zusammen mit Dr. Watson, der kaum noch Zeit für seine Frau hat, macht ihr euch also in den wirren Gassen von London auf die Suche nach dem Whitechapel Mörder, geht jeden Hinweis nach und konstruiert mittels gestohlener Polizeiberichte und eurem fotografischen Gedächtnis die Tatorte. Hierzu steht euch das altbewährte Deduktionssystem zur Verfügung (wie im Nachgänger), Zeitleisten und eure Notizen.
Leider seid ihr immer zur falschen Zeit am falschen Ort und wer die Geschichte von Jack the Ripper kennt, weiß, dass er leider nicht nur ein armes Flittchen ermordet hat, und so passiert es, dass die halbe Dirnenschaft von Whitechapel auf immer grausamere Art ums Leben kommt.
Sogar dem Meisterdetektiv wird es irgendwann zuviel und nur der Wein könnte es richten- hätte Watson nicht so einen schwachen Magen (bei dieser Sequenz grüße ich euch mental, denkt an mich).

via http://static1.fore.4pcdn.de

Das Spiel kann aus der First Person, aber auch aus der Third Person Perspektive gesteuert werden, letzteres ist allerdings- im Gegensatz zum Nachgänger, ziemlich schwierig, da ihr nur umständlich mit der Maus euren Zielort erklicken könnt. In den Menüs stehen euch nicht nur obengenannte Punkte zu Verfügung, sondern auch eine Inventarleiste und eine "Dialogbibliothek", die auch öfter, neben euren Notizen und gefundenen Dokumenten, als Beweismittel gewählt werden müssen. Alles in allem hat mir das etwas aufgeräumtere Menü vom Nachgänger besser gefallen, trotzallem gewöhnt man sich ziemlich schnell daran und so kompliziert ist es nun auch wieder nicht. Dennoch gebe ich vorab den Tipp, euch alles wirklich gründlich durchzulesen, denn ihr braucht irgendwann nahezu jeden kleinsten Hinweis.
Natürlich spielt ihr auch hier wieder abwechselnd Sherlock Holmes und Watson, was ziemliche Abwechslung in das Spiel bringt.

Womit wir bei den Rätsel wären: Diese sind wie immer ziemlich schwierig, jedoch kann man bei den meisten mit viel knobeln ohne einen Blick in die Lösung auskommen, was beim Nachgänger oft nicht der Fall war.
Trotzallem- teilweise stören die fehlenden Anleitungen und ab und an frustriert es einen ziemlich, denn Hinweise bezüglich der Lösung sind oft rar gestreut, wenn nicht sogar gar nicht vorhanden.
Dafür hält sich die Anzahl der verdammten Minispiele diesmal in Grenzen und man freut sich fast schon über kleine Puzzlemechanismen. Alles in allem hat man in diesem Titel einen wunderbaren Spielfluss und es ist Geschmackssache, aber ich freue mich sehr,  dass ich mich so mehr den Deduktionsaufgaben widmen kann.

via http://mediang.gameswelt.net

Über die Grafik brauchen wir ja nicht sprechen, das Spiel ist schließlich von 2009, allerdings ist sie ganz passabel. Was mich trotzdem stört, sind die immer wiederkehrenden Gesichtstexturen, die mich teilweise wirklich verwirren, aber mei, so war es halt damals und der Titel ist schließlich kein Triple A Game.
Dafür ist das düstere London ziemlich schön und detailliert gestaltet und die Grundatmosphäre ist wirklich toll.

Natürlich muss ich mich jetzt noch einmal über die tolle Synchronisation freuen- man merkt schon, dass hier ein professionelles Studio am Werk war und auch die Dialogwechsel stehen dem Nachgänger in Wortwitz und Dichte in Nichts nach. Wie ich mich einfach schrottlachen könnte, wenn ihr Watson wegschickt und er euch nach seiner Rückkehr DIE Nonplusultra Information verraten will, ihr im aber das Wort abschneidet und im besserwisserischem Tonfall sagt, dass ihr das natürlich "schon seit Tagen" wüsstet- obwohl ihr es selber erst fünf Minuten vorher erfahren habt. Teilweise sehen sich die Zwischensequenzen wie in einen Film und man hat nicht den Impuls, sie ständig wegzudrücken, im Gegenteil.

Alles in allem wieder ein toller Titel. Dennoch gibt es einige Abzüge, weil mir der düstere Nachfolger etwas besser gefallen hat, was wohl auch mit der FSK 16 zu tun hatte. Die Jack the Ripper Morde kamen um einiges entschärfter und fröhlicher daher und die Schwere vom Nachfolger hätte diesem Thema sicher auch gut getan. Wie auch immer, eine meiner größten Point & Click Empfehlungen. Wer gerne knobelt, ist bei der Sherlock Holmes Reihe mehr als bedient.



+ geniale Atmosphäre
+ schwierige Rätsel
+ dichte Storyline
+ astreine Synchro


- teilweise zu linearer Storyverlauf
- Schwer zu steuernde Third Person Perspektive
- Rätsel müssen oftmals in einer vorgefertigten Reihenfolge  gelöst werden

Samstag, 15. Dezember 2012

Das Testament des Sherlock Holmes


via netzwelt.de
Heute melde ich mich mal mit einer weiteren Spielereview aus meinem vorweihnachtlichen Winterwunderland zurück, indem ich nicht allzuviel Lust zum bloggen habe. Aber da die letzten Wochen wieder voller ergüsslicher Spieleerfahrungen vollgestopft waren, möchte ich euch gerne daran teilhaben lassen.

Wie ich ja bereits erwähnt habe, bin ich sehr großer Point& Click Fan und habe so langsam alles durch, was man in dem Bereich an guten Titeln bekommt ( Der Absolute Spitzenreiter bleibt hier immer noch Black Mirror, dicht gefolgt von The Art of murderer und Grey Matter). Dementsprechend skeptisch war ich, als mein Mann mit einem neuen Titel antanzte und dann auch noch mit Sherlock Holmes...


Ich gestehe, ich mag die Geschichten um den leicht authistischen Detektiv und seinem Sidekick Doktor Watson, aber auch nicht so sehr, dass ich jetzt in Jubelschreie hätte ausbrechen können. Die Verfilmungen waren mir zu wirr und habe ich mir auch nur wegen meiner abartigen Jude Law Schwäche gegeben, zumal ist das ganze Holmes Franchise ja auch mehr an eine jüngere Zielgruppe gerichtet.
Nichts anderes versprechen die ersten Minuten von "Sherlock Holmes: Das Testament des Sherlock Holmes", das dieses Jahr erschienen ist.

Wir befinden uns auf einem Dachboden und bewundern (leicht zurückgebliebene?) Kinder beim spielen. Diese finden ein altes Buch und beginnen zu lesen. Das Buch enthält die letzte Geschichte rund um den bekannten Detektiv Sherlock Holmes....

via consolplus.de

Bis dato riss es mich nicht vom Hocker, da ich schon wieder einen Disneyfilme ähnlichen Titel erwartet habe, aber schon nach ein paar Minuten, nachdem das erste Rätseltutorial abgesegnet ist, zieht mich das Spiel in einen unglaublichen Bann...
Durch das Tutorial, euren ersten Fall, indem ihr eine verschwundene Halskette sucht, könnt ihr euch noch wunderbar durchklicken und lernt dabei ein wenig den Umgang mit dem Menü. Neben dem üblichen Point & Click Gadgets wie den Lupen habt ihr auch ein sehr schönes Notizbuch, wo allerhand drinsteht.
Zudem bewegt ihr euch hier nicht wie in den meisten Spielen von Standbild zu Standbild, sondern habt eine Kamera wunderbar hinter eurem Kopf schweben, was dem ganzen einen Filmähnlichen Flair verleiht.
Im Laufe des Spiels wechselt ihr zwischen den Charakteren, was das ganze ziemlich angenehm und überraschend gestaltet.
Watson hat übrigens auch ein neues Deduktionssystem eingeführt, in dem ihr selber eure Hinweise kombinieren könnt um zu einer Schlußfolgerung zu gelangen- das ist nicht immer einfach, im Gegenteil, es ist teilweise sogar eher tricky.

Schon nach ein paar Eindrücken bin ich überrascht, denn ich liebe die kleinen Details, die Grafik ist zwar nicht der Bringer, aber wirklich nett anzusehen. Was mich jedoch am meisten beglückt hat, war die Tatsache, mit wieviel Liebe hier doch tatsächlich an die Synchronisation und auch die Dialogwechsel rangegangen wurde. Es ist wirklich herrlich, Watson und Sherlock bei ihren kleinen Reibereien zuzuhören und verleiht dem Spiel unglaublich viel Tiefe. Ich persönlich liebe es ja immer, wenn Zeit in die einzelnen Charakterrelationen gesteckt wird, aber hier hat man irgendwann tatsächlich das Gefühl, man würde die beiden kennen.
Und auch wenn Sherlock irgendwie so gar nicht dem Bild entspricht, was ich von ihm hatte, ist er erstaunlich gut umgesetzt und neuinterpretiert.

via metalalarcade.de
Nach dem Tutorial geht's ans Eingemachte. Eigentlich wolltet ihr nur den Bischof besuchen, dieser wurde aber bestialisch ermordet und so findet ihr anstatt einem quitschfidelen Gottesfürchtigen nur seinen rotzfrechen Diener (mir entfällt leider die geistliche Bezeichnung) und eine nicht so nett zugerichtete Leiche.
Da ihr euch mit Scotland Yard immer anne Köppe kriegt und die Schmierfinken von der Zeitung euch in einem nicht ganz so gutem Licht darstehen lassen, beschliesst ihr zusammen mit Watson, den Fall erstmal alleine zu lösen. Das Rätselraten beginnt, ihr nehmt Spuren auf, knackt Schatztruhen und erkundet die düsteren Gegenden von Whitechapel, wo nichtmal mehr die Kranken Platz zum Sterben haben...

So findet ihr nicht nur immer neue Hinweise, sondern werdet im Laufe des Spiels immer zwispältiger. Ihr beginnt zu zweifeln, an euch, an euren Figuren, an der Welt, bis ihr irgendwann nicht mehr wisst, was richtig und falsch ist.
Und ohne zuviel zu verraten- DAS hat das Spiel sowas von drauf. Ich habe lange keinen Titel mehr gespielt, in dem ich so viele WTF-Momente hatte. Teilweise ergeben sich nämlich Wendungen, mit denen man überhaupt nicht gerechnet hat: Man zweifelt, zweifelt mehr, wird in seinen Zweifeln bestätigt und kriegt dann nochmal einen fiesen Schlag in den Nacken.

via expert-technomarkt.de

Doch diese Verwirrtaktik steuert gut zur allgemeinen Atmosphäre bei- hingegen aller Erwartungen ist Sherlock Holmes' Testament vor allen Dingen eines: Düster, düster, düster und manchmal sogar ein bisschen ekelhaft. Das Spiel ist wirklich nicht umsonst ab 16 und manchmal musste ich auch ziemlich schlucken.
Auch wenn es manchmal wirklich süße Momente hat, zum Beispiel wenn man mit dem unglaublich putzigen und schwerfälligen Polizeihund Toby schnüffeln darf, bleibt es doch ein eher bedrückender Titel, der ab und an einen wirklich fahlen Beigeschmack hat.

Wie ich ja bereits sagte sind die Dialoge unglaublich scharf und grandios, aber auch die Story hinkt keineswegs hinterher. Sie ist dicht, durchdacht und vor allen Dingen eines- komplex. Genau wie die Rätsel- in Teamarbeit gelingt das meiste ganz ordentlich, jedoch kamen wir auch zu zweit auf manche Sachen nicht einmal ansatzweise.

via gamersglobal.de
Neben all diesen Dingen ist zu erwähnen, dass das Bild, das uns da von Watson und Holmes präsentiert wird, ein unglaublich gutes ist, wenn nicht sogar das Beste, was ich in dem Holmes-Universe je gesehen habe.
Sherlock ist natürlich wie üblich total scharfsinnig, daneben beinahe schon authistisch und kalt. Darüber hinaus ist er auf eine gewisse Art und Weise sogar ziemlich sexy.
Watson unterscheidet sich kaum von den üblichen Darstellungen, jedoch ist er allemal der Sympathieträger in diesem Spiel und man bekommt doch schon ein wenig Mitleid, wenn Holmes ihm zum dritten Male im selbstverständlichen Tonfall sagt, Watson soll die Leute bezahlen...

Nach alledem war ich so überrascht, dass wir direkt die Reihe geordert haben und jetzt mittlerweile schon an "Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper" sitzen, dem Vorgänger. Für mich wirklich die Spielesensation des Jahres und ich wage zu behaupten, dass das Spiel nicht nur für Fans des Point & Click Genres ein Muss ist, sondern sich auch die anderen Zocker mal dranwagen sollten, denn man würde echt was verpassen.

Ich persönlich habe nur Lob für diesen Titel übrig, einzige Minuspunkte sind ein paar undurchdachte Dialogszenen (ich hasse es, wenn man sagt, man solle leise sein und dann steht da ein schreiender Watson neben einem) und die Grafik, die ab und an einen Tickn besser hätte sein können.

Von daher von mir 9/10 möglichen Punkten.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Last #Sutterday- #SOA Season Finale

via FX

Katerstimmung im echten Leben und auch bei meiner Lieblingsserie stellt sich langsam die Ernüchterung ein.
Es waren tolle drei Monate und wie es bei Drogen so ist, ist es gut, mal in die Pause zu gehen um seinen Geist wieder frei zu machen und sich zu rehabilitieren.

Meine Review zum Staffelfinale wird heute wohl etwas undetaillierter ausfallen, nicht etwa aus mangelndem Interesse, sondern da Cerid das schon so schön ausklamüsert hat, dass ich eigentlich nur meinen Ketchup zum Senf geben möchte, betrachten wir es also als langen Kommi für eine sehr, sehr gute Review.

Cerids Review zum Season Finale

(Es ist aber auch scheiße, dass meine Lieblingsblogs bei Wordpress sind und ich das ganze nicht mal eben geschmeidig rebloggen kann)

via last fm


Was ist allgemein zu sagen? Ich saß auf heißen Kohlen und mir wurde zwischenzeitlich mal etwas schlecht, wenn ich ehrlich bin, denn so langsam wie das Tempo im Finale auch wahr, es funktionierte perfekt und Sutter hat mich in einigen Szenen wirklich auf die Folter gespannt. Nicht zuletzt weil ich um meinen absoluten Lieblingscharakter Tigger bangen musste, aber das habt ihr ja sicher schon mitbekommen, kein Grund, das ganze Pope Gedönse noch mal auseinanderzufrimmeln. Alles in allem hat das Finale super geklappt und einige Fragen für mich geklärt. Überrascht hat mich nicht viel, was aber auch nicht schlecht war, denn im Gegenteil, ich bin sogar ziemlich erleichtert, dass sich Gedankengang A da erfüllt hat.
Und Cerid hat da schon recht, es gab nämlich auch widerrum einige WTF Momente.



Der erste Punkt auf den ich eingehen möchte ist natürlich Pope, Jax und das Spiel mit dem Feuer.
Ich kann mich hier nur anschließen- mein lieber Jax, für mich war die Aktion zwar heldenhaft angedacht und weiß Gott, ich bin froh, dass du so gehandelt hast, aber Jesus Christ, das war eher reines Glück als ein Plan und ich bin mir nicht sicher, wieso die werte Frau Karma da auf deiner Seite stand.
Trotzallem fand ich es von der Spannung her absolut genial, denn ich muss gestehen, dass es eigentlich auch keine andere Möglichkeit gab, um den Zuschauer in dem Punkt schwitzen zu lassen.
Bis zum letzten Moment hab ich Jax die Nummer abgekauft und ich habe gedanklich bereits meinen Nachruf geschrieben. Die Schauspielerische Leistung von Kim Coates und Charlie Hunnam war hier aller erste Sahne, als Tig Jax vor die Füße gespuckt hatte, hat es mich innerlich so zerissen, als hätte meine beste Freundin mich verraten.
Das Pope so unspektakulär abgedankt hat, hat mich natürlich erst einmal NICHT befriedigt, aber ich sehe die Sache da differenzierter, weil es Tigs Zerrissenheit in diesem Moment einfach unterstichen hat.
Monatelang hat er gewartet, bis er den Tod seiner Tochter rächen konnte, hat sich wahrscheinlich schon die wildesten Folterfantasien ausgemalt und dennoch: Ein Schuss, und er ist hin. Für mich eine geniale Szene, denn für mich spiegelt es einfach wider, dass er schnell mit dieser Sache abschließen wollte und zeigt Tig mal nicht als Soziopathen- was einen deutlichen emotionalen Gegensatz zu Jax darstellt, dem wir solche Grausamkeiten im Gegensatz zu Tiggy nicht wirklich zugetraut hatten. Auch das verzweifelte nachdrücken (doof, wenn die Ammo leer is) fand ich hier perfekt- dieses bewusst werden, dass der Kerl eigentlich noch viel mehr verdient hätte.
Und Chapaeu, mein lieber Präsident, well played, Karten astrein ausgespielt. Wie perfekt das alles zusammen passte, war für mich einer der größten WTF Momente. Was ein kleiner Fuchs! Alle Probleme auf einmal gelöst- Clay bekommt seine Strafe, Eli seine Rache, Das Pope Imperium einen Mörder und Jax gute Geschäftsverbindungen. Ich ziehe den Hut vor dir, Jax Teller, denn zumindest so hast du mir bewiesen, dass du anscheinend doch noch der Hütchenspieler bist, der du mal warst.


via http://seriable.com


Zu Clay sag ich jetzt nicht viel, er tat mir ja leid, aber letztendlich hat er es einfach sowas von verdient.
In meiner kleinen Traumwelt, in der ich der erste weibliche Präsi bin, wäre er längst unter Qualen hingerichtet worden. Eigentlich hats ihn ja gut getroffen. Und wie ich Clay kenne, war es das noch lange nicht.
Gemmas Reaktion habe ich erwartet und ich bin mir sicher, sie wäre nicht nach Irland mitgekommen.
Ich wusste einfach, dass sie noch so einen Knaller rausholt und hätte ihr das Schicksal den nicht in die Hände gespielt, wäre es halt später passiert. So ist sie eben.
Und Gemmas Nummer mit Tara fand ich hart, aber eine weibliche Rolle ist für mich nur dann gut, wenn ich aus vollem Herzen "Miststück" während einer Szene schnaube und das habe ich weiß Gott oft getan.
Und ich weiß nicht, aber Tara und Nero jucken mich irgendwie recht wenig. Das Tara einen drankriegt, hab ich mir gedacht, aber irgendwie...ach ich find die irgendwie doof. Und Nero ist einfach da. Punkt.
Ich gönn ihm und Gemma diese neue Liebe zwar, hab aber irgendwie erwartet, dass in punkto Nero noch ne Bombe platzt. Ist nicht passiert. Weiter im Text.

Wo wir bei Kommentararmen Dingen sind: Juice. Danke, Cerid! ;)

via FX


Tigs neues Loveinterest fand ich herzallerliebst <3. Das Tig einen gewissen Hundetick hat, wussten wir ja bereits und ich glaube, dass seine neue Begleiterin ihn da an seine alte, verstorbene Flamme erinnert hat.
Möge es den beiden gut gehen und möge Er nun jemanden haben, der sein schwarzes Herz wieder mit Liebe erfüllt. Ich möchte meinen Mann nicht mehr weinen sehen.

via FX

Zu guter Letzt: Haha, Otto! Was habe ich gelacht. Mein Mann und ich konnten uns bildlich vorstellen, wie Kurt Sutter wie ein kleiner Junge hibbelig am Set sitzt und sich einen Ast abfreut.
"Darf ich jetzt, darf ich jetzt, darf ich jetzt?"
Made my day. Ich liebe diesen kranken Bastard.

So, dass war's. Meine letzte SOA Review für dieses Jahr und eine ganz lange Zeit danach.
Das gibt dann wohl bald den X-ten Rerun, aber egal, ich bin mir sicher, Sutter und meine Reapercrew unterhalten mich für diese lange, lange, lange, trostlose Zeit.... Adiós, Ese!

via FX